«Bei GastroSocial kann ich in einem freundlichen und unterstützenden Umfeld wachsen»

Was unsere KV-Lehren ausmacht und wie du deine Ziele am besten erreichst, erfährst du von Lauresha Memeti. Sie ist selbst eine ehemalige Lernende und gibt dir ihre Tipps und Erfahrungen weiter.

Wieso hast du dich damals für eine Lehre bei einer Sozialversicherung entschieden?

Eine Lehre bei einer Sozialversicherung war nicht meine erste Option, da ich ursprünglich eine Lehre im Verwaltungsbereich absolvieren wollte. Nach mehreren Vorstellungsgesprächen und Schnuppertagen im Verwaltungsbereich merkte ich jedoch, dass dies nicht meinen Erwartungen entsprach. Als ich mich bei GastroSocial bewarb, wusste ich nicht genau, was eine Sozialversicherung macht. Während des Schnupperns wurde mir klar, dass die Sozialversicherung wichtige Aspekte abdeckt, wie sozialer Schutz, Altersvorsorge, Arbeitslosenversicherung usw. Mir wurde bewusst, dass diese Themen sehr wichtig für meine Zukunft sind, und daher wollte ich mein Wissen im Bereich der Sozialversicherungen erweitern.

Was ist dir von deinem ersten Arbeitstag bei GastroSocial besonders in Erinnerung geblieben?

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie nervös ich an meinem ersten Arbeitstag war. Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde. Als ich das Gebäude betrat, wurde ich direkt freundlich von der Empfangsdame begrüsst. Sie nannte mich bei meinem vollen Namen. Ich fühlte mich willkommen. Mit meiner «Mitstiftin» verstand ich mich sofort. Nach einer kurzen Wartezeit wurden wir von unserer Ausbildungsverantwortlichen Sandra Haefeli herzlich empfangen. Wir machten einen Rundgang durch den Tower und bekamen einen kurzen Einblick in die jeweiligen Teams, in denen wir arbeiten würden. Wir erhielten sehr viele Informationen und waren deshalb am Ende des Tages sehr müde.

Wie beurteilst du die Betreuung durch die Praxisbildner und die Ausbildungsverantwortliche?

Die Betreuung durch die Praxisbildner und die Ausbildungsverantwortliche war äusserst positiv. Sowohl im schulischen als auch betrieblichen Bereich haben sie uns sehr unterstützt. Sie waren stets geduldig und nahmen sich die Zeit, uns individuell zu fördern. Das aufgebaute Vertrauen war spürbar und schuf eine angenehme Lernatmosphäre. Durch den gegenseitigen Austausch konnten nicht nur wir, sondern auch die Praxisbildner und die Ausbildungsverantwortliche von uns lernen. Die monatlichen Gespräche mit der Ausbildungsverantwortlichen zeigten ein aufrichtiges Interesse an unserem Wohlbefinden und Fortschritt. Diese regelmässigen Check-ins waren eine Gelegenheit, persönliche Anliegen zu besprechen und ein Gefühl der Wertschätzung zu erfahren. Im Grossen und Ganzen prägte mich die enge Zusammenarbeit mit den Praxisbildnern und der Ausbildungsverantwortlichen in positiver Weise und schuf eine unterstützende und positive Lernatmosphäre.

Was war für dich das Highlight in deiner Lehre?

Das Highlight in meiner Lehre war auf jeden Fall der erfolgreiche Lehrabschluss. Dieser Meilenstein markierte nicht nur das Ende der intensiven Ausbildung, sondern auch den Beginn meiner beruflichen Reise. Doch neben dem fachlichen Erfolg waren es vor allem die Freundschaften, die während meiner Lehrzeit entstanden sind, die meine Erfahrungen besonders prägten. Lernendenausflüge und verschiedene Events bildeten weitere Highlights während meiner Lehrzeit. Nach den anstrengenden Schultagen konnten wir uns an solchen Events erholen und auch neue Leute kennenlernen, die man nicht jeden Tag sieht. Ausserdem denke ich, dass wir Lernenden das Privileg hatten, alle sechs Monate die Abteilungen zu wechseln und unser Wissen zu erweitern.

Welchen Herausforderungen bist du in deiner Lehre begegnet und wie hast du sie gemeistert?

Eine der herausfordernden Phasen meiner Lehre war der Wechsel vom E-Profil zur Berufsmatura. Mit diesem Übergang kamen zusätzliche Fächer hinzu, für die ich mich intensiv vorbereiten musste. Der Druck, die Berufsmatura erfolgreich zu absolvieren, war spürbar, und Zweifel kamen auf, ob ich dieser Herausforderung gewachsen bin. Dank der wertvollen Unterstützung meiner Ausbildungsverantwortlichen Sandra Haefeli und meiner Praxisbildner, konnte ich diese schwierige Phase bewältigen. Sie schenkten mir Vertrauen und ermutigten mich stets, auch wenn der Weg steinig war. Entscheidend war jedoch meine eigene Zielstrebigkeit. Selbst in den härtesten Zeiten blieb ich fokussiert und gab nicht auf. Diese Entschlossenheit half mir, die Herausforderungen zu meistern und die Berufsmatura letztendlich erfolgreich abzuschliessen. Die Lehre war nicht nur eine fachliche, sondern auch eine persönliche Entwicklung, die mich stärker und widerstandsfähiger gemacht hat.

Welchen Rat würdest du anderen geben, die eine Lehre bei GastroSocial in Erwägung ziehen? Wie war das Arbeitsklima bei GastroSocial? Wie hast du dich mit deinen Kolleginnen, Kollegen und Vorgesetzten verstanden?

Ich kann zukünftigen Bewerbenden nur raten, die Chancen zur Zusammenarbeit zu nutzen, stets offen für Unterstützung zu sein und aktiv zur positiven Teamdynamik beizutragen. Eine Lehre bei GastroSocial bietet nicht nur eine solide Ausbildung, sondern auch die Möglichkeit, in einem freundlichen und unterstützenden Umfeld zu wachsen. Die Beziehung zu den Vorgesetzten und Kolleginnen und Kollegen war ebenfalls positiv. Die Anerkennung unserer Mitarbeit und Hilfe wurde deutlich kommuniziert, indem sie sich regelmässig bedankten. Diese Wertschätzung trug dazu bei, ein motivierendes Arbeitsumfeld zu schaffen und förderte ein starkes Teamgefühl.

Wie hast du die Balance zwischen Arbeit und Freizeit gefunden? Was hast du in deiner Freizeit gerne gemacht?

Ehrlich gesagt war es für mich eine Herausforderung, eine Balance zwischen Arbeit und Freizeit zu finden, da ich viel Zeit mit dem Lernen verbringen musste. Mein Lerntempo war etwas langsamer, aber das war in Ordnung, da ich die Qualität meiner Ausbildung priorisierte. Dadurch blieb meine Freizeit begrenzt. Dennoch fand ich in meiner knappen Freizeit Entspannung und Freude, indem ich mich regelmässig mit meinen Kolleginnen traf. Diese Treffen ermöglichten es mir, den beruflichen und schulischen Stress für einen Moment zu vergessen.

Und zum Schluss: Warum würdest du die Lehre bei GastroSocial empfehlen oder nicht empfehlen?

Eine Lehre bei GastroSocial würde ich definitiv weiterempfehlen. Die finanzielle und schulische Unterstützung, die den Lernenden gewährt wird, ist beachtlich und fördert ihre berufliche Entwicklung. Die positive Lernatmosphäre, die bei GastroSocial herrscht, trägt dazu bei, ein motivierendes Umfeld zu schaffen, in dem die Lernenden ihr Potenzial entfalten können. Ein weiterer Pluspunkt sind die vielfältigen Aktivitäten, die GastroSocial anbietet, wie die jährlichen Lernendenausflüge. Viele Menschen verstehen nicht, dass die Bedeutung des Themas Sozialversicherung besonders wichtig ist für ihre Zukunft. GastroSocial stellt sicher, dass die Lernenden nicht nur fachlich gut vorbereitet sind, sondern auch ein tiefes Verständnis für Sozialversicherungsthemen entwickeln.



Lauresha Memeti
schloss im Jahr 2023 die KV-Lehre bei GastroSocial ab.